Referinghausen im schönen Hochsauerland
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Entdecken Sie Referinghausen im schönen Hochsauerland

Eine der reizvollsten Gegenden Deutschlands

Referinghausen im Hochsauerland ist im Jahr 2018 ein Dorf mit 213 Einwohnern und liegt in einem Tal, umrahmt von bewaldeten Berghängen.

 

              Referinghausen stellt sich vor:

 Download Dorfflyer: "Komm, wir gehen...."

 

Referinghausen befindet sich am Fuße des Rothaargebirges an der Grenze zwischen dem Sauerland und dem Waldecker Land. Hier können sie Erholung fernab vom großen Rummel der Städte genießen. Referinghausen ist Ausgangspunkt vieler schöner Wanderungen in waldreicher Gegend. Interessante Ausflugsziele wie Seen, Schlösser und Wildgehege sind schnell mit dem Auto zu erreichen.
So ist es z. B. zur Willingen Skisprungschanze nur ein Fußweg von ca. 1 Stunde. Auch Medebach mit seinem Center Parc Hochsauerland und Winterberg mit Bob- und Rodelbahn, Eislaufhalle und Mountainbike-Arena sind nur 10 bzw. 17 km entfernt. Edersee und Diemelsee bieten sich zu einem Tagesausflug an und auch die benachbarten Städte Korbach und Frankenberg laden mit ihren historischen Altstädten zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Weitere Infos zu Aktivitäten in der Umgebung erhalten Sie auch auf der Seite www.medebach-touristik.de
Altgermanischer Sitte entsprechend leitet sich der Ortsname von einem Vornamen, hier Riekfred, mit der allgemeinen Endung „-inghausen“ her. Die Schreibweise des Ortsnamens hat im Laufe der Zeit bis zur Verfestigung viele Wandlungen erfahren. Von „Rickfredinchusen“, „Refferkusen“, „Refernchusen“ über „Reveskausen“, „Refferkausen“ und „Refferingkhausen“ führt der lange Weg bis zum heute bestehenden Referinghausen.


Ansprechpartner für die Belange des Ortes:
 

Ortsvorsteher:

Reinhard Figgen
Auf dem Ufer 8
59964 Medebach-Referinghausen

( 0151 54783945
* ortsvorsteher@referinghausen.de

Stadtvertreter:

Paul Mütze
Auf der Polter 28
59964 Medebach-Referinghausen

( 05632 7745
 

Ortsheimatpfleger:

Bernhard Hesse
Zur Grund 2                                      59964 Medebach-Referinghausen

Tel.: 05632 7144

 

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Entwicklung der Einwohnerzahlen (7-Jahres-Vergleich)                                                                                                                              

 

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St. Nikolaus Kirche

Die älteste erhalten gebliebene Urkunde, die uns von der Existenz einer Kirche in Referinghausen berichtet, stammt aus dem Jahre 1526.
1781 fiel sie dem großen Dorfbrand zum Opfer. 16 Jahre später konnte die Bevölkerung wieder in ein eigenes Gotteshaus gehen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1948 ein Erweiterungsbau nach Westen vorgenommen und ein großer Glockenturm vorgebaut. Eine uralte Linde musste weichen. Anlässlich der Grabungen fand man zwei Skelette: Der Sage nach sollen im dreißigjährigen Krieg zwei Schweden unter der Linde begraben worden sein.
Als besondere Kostbarkeit besitzt die Kirche eine Sitzmadonna aus dem 13. Jahrhundert (romanisch, Weichholz 37 cm) mit Kopftuch und breiter flacher Krone. Sie hält in der Rechten einen runden Gegenstand (Apfel oder Weltkugel).
Im erhöhten Chor befindet sich der Altar im Barockstil, über dessen Mitte der Kirchenpatron St. Nikolaus thront. Er dürfte aus der Zeit des Kapellenbaues stammen. In der Mitte des Schiffes hängt eine Doppelmadonna (Weichholz, 137 cm hoch) aus dem 18. Jahrhundert. Gemäß Überlieferung soll die Madonna aus dem Kloster Glindfeld stammen.
 


 

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Marienkapelle im Sommer und im Winter
Bild Mitte: Gedenktafel an der Heidenstraße

 

Marienkapelle an der Heidenstraße

Die Marienkapelle wurde im Jahre 1968 oberhalb des Dorfes (weit hinter der Schützenhalle) direkt an der Heidenstraße erbaut.
Sie ist ein Geschenk des Herrn Willi Deimel aus Hattingen an die Gemeinde Referinghausen. Durch Vermittlung von Pastor Josef Schmitz, der auf dieser Wegführung der Heidenstraße sein tägliches Brevier betete, stellte der Landwirt Josef Hesse (Greten) das Grundstück zur Verfügung. Das Muttergottesbild der "Immerwährenden Hilfe“ schuf der Künstler Josef Bergenthal aus Oberschledorn. Sowohl Willi Deimel als auch Josef Bergenthal hatten während des Zweiten Weltkrieges als Soldaten in Norwegen gelebt und beschlossen, nach ihrer glücklichen Heimkehr der Mutter Gottes eine würdige Stelle des Dankes zu schaffen.

 

Muttergottesbild der "Immerwährenden Hilfe"

 

Im Jahr 2003 wurde eine Gedenktafel eingeweiht. Sie soll an den jahrhunderte-alten Heer- und Handelsweg „Heidenstraße“ erinnern, der von Leipzig nach Köln führte und auch Pilgerweg nach Santiago de Compostella war. Die Strecke führte u. a. durch die Gemarkung Referinghausen. Die Bronzetafel wurde von der Dorfgemeinschaft Referinghausen und vom Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn errichtet.
Jedes Jahr an "Mariä Himmelfahrt" pilgern Gläubige aus den umliegenden Ortschaften zur Kapelle, um an einer Messe unter freiem Himmel teilzunehmen.
Im August 2008 wurde das 40jährige Bestehen der Marienkapelle im Rahmen dieser jährlich stattfindenden Sternwallfahrt gefeiert. Das Festhochamt begleiteten der Frauenchor und der Männergesangsverein Oberschledorn. Als Festprediger und Festredner war Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne geladen, der mit seiner Ansprache "Unsere Heimat - unser Reichtum" die anwesenden Gäste begeisterte. Nach dem Festakt spielten die Grenzlandmusikanten aus Hillershausen auf. Am Nachmittag stellte der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Medebach, Norbert Schnellen, das Tagebuch des Johann Adam Padberg aus Küstelberg vor.Dort befand sich in früheren Zeiten im Verlauf der Heidenstraße eine Zollstation. Johann Adam Padberg hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, den Warenverkehr dieser Station regelmäßig aufzuzeichnen.

Als Andenken konnten die Besucher an diesem Tag Kerzen mit dem Bild der Marienkapelle erwerben. Im Vorfeld des Jubiläums wurde das Kapellchen renoviert. Es erhielt ein neues Dach und einen frischen Anstrich.
Die Marienkapelle an der Heidenstraße ist auch außerhalb der Sternwallfahrt ein beliebtes Ziel. Davon zeugen nicht zuletzt die zahlreichen voll geschriebenen Gästebücher, in die sich seit 1996 alle Besucher des Kapellchens eintragen können. Diese Bücher werden als Zeitzeugnis in der Heimatstube verwahrt. 
   
                                                                                                                                                                               
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Neuer Dorfplatz seit 2004

Im Rahmen einer Dorferneuerungsmaßnahme wurde die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes mit Bundes-, Landes- und EG-Mitteln in Höhe von 55.250 Euro gefördert. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde vom Amt für Agrarordnung Soest im August 2003 überreicht. Im darauf folgenden Jahr 2004 wurde der Platz inkl. Grüngestaltung fertig gestellt. Bei der Anpflanzung wurden heimische Hölzer verwendet. Der neue Dorfplatz gibt dem Ort ein Stück dörflichen Charakter zurück.

Im Rahmen des "Klein, aber oho!"-Dorffestes 2004 wurde die Anlage eingeweiht und gebührend gefeiert.
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Niggenhuses Steinbruch

Der Steinbruch wurde bereits im 19. Jahrhundert angelegt, um Gesteinsmaterial für den Straßen-, Eisenbahn- und auch Häuserbau zu gewinnen. Zu sehen sind im Steinbruch neben Kieselschiefern und Kieselkalken vor allem dickbankige Kalksteine vom Typ der sogenannten Erdbacher Kalke. Bruchsteine der Erdbacher Kalke wurden u. a. für den Bau der Vikarie, der alten Schmiede, den Gasthof "Zur Post" und natürlich auch für das Haus Niggenhuses, nach dem der Steinbruch benannt ist, verwendet. Diese Häuser befinden sich alle im Ortskern von Referinghausen.

In 2008 wurde im Steinbruch eine Geotafel aufgestellt, die Aufschluss gibt über Art und Entstehung der Gesteine, und den Aufbau des geologischen Untergrunds illustriert. Im Vorfeld wurde in vielen Arbeitsstunden durch zahlreiche freiwillige Helfer die Sicht auf die Gesteinsschichten freigelegt. Der Steinbruch ist Teil der Geo-Erlebnis-Route rund um Medebach und Hallenberg. Hinweisschilder mit der Aufschrift "Geologischer Aufschluss" leiten den Geologiefreund zu den verschiedenen Stationen der Route. Niggenhuses Steinbruch ist auch für Wanderer, die auf dem Medebacher Bergweg oder dem Jakobsweg (Heidenstraße) unterwegs sind, gut zu erreichen.

Download Geo-Erlebnis-Route und Lageskizze von Niggenhuses Steinbruch (3,87 MB)
 

 

      

Vikarie

 

Alte Schmiede

 

Gasthof "Zur Post"

 

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Grillplatz, Schutzhütte und Bänke

Ein zünftiges Kartoffelbraten in freier Natur lässt sich auf dem Grillplatz neben "Niggenhuses Steinbruch" durchführen. Zum Grillplatz gehört eine Schutzhütte mit Tischen und Bänken.

Im Außenbereich von Referinghausen gibt es noch eine weitere Schutzhütte und insgesamt rd. 80(!) Ruhebänke, für die der Verkehrsverein und weitere Paten verantwortlich sind.


 

 

Ruhebank am Friedhof

 

 

Aussicht von der in 2009 aufgestellten Ruhebank am Rempel

 

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Wanderwegenetz

Rund um Referinghausen sind zahlreiche Wander- und auch Fahrradwege. Im Dorfpark an der wilden Aah steht seit Ende 2008 eine neue Wanderportaltafel. Zudem gibt es in der Region Medebach-Hallenberg ein einheitliches Ausschilderungssystem.

An allen Kreuzungen markierter Wege sind Wegweiser und Wegtafeln installiert. Sie informieren den Radfahrer und Wanderer über

  • den Standort und die Höhe über NN
  • den weiteren Wegverlauf
  • die Nah- und Fernziele
  • die Entfernungsangaben für die benannten Ziele
  • die Markierungszeichen der jeweiligen Wanderweg

Dieses Ausschilderungssystem versetzt den Radfahrer bzw. Wanderer in die Lage, sich relativ leicht in der Region zu bewegen. Weitere Details hierzu finden Sie im Netz unter www.medebach-touristik.de

Zusätzlich hat unser Verkehrsverein Markierungszeichen an die Referinghäuser Rundwege R1, R2 und R3 angebracht:
Downloawd PDF-Datei Übersicht der Rundwege (4,55 MB)

An dieser Stelle möchten wir auf zwei besondere Wanderwege hinweisen:

Download pdf-datei wanderführer medebacher bergweg (3,66 mb): Ein Rundweg, der auf insgesamt 64 km und 1920 Höhenmetern alle Dörfer der Stadt berührt, über die höchsten Berge führt, die alten, historischen Spuren des Klosters Glindfeld erschließt und sich durch unberührte Täler des Ostsauerlandes windet.

Download pdf-datei referinghäuser südrunde (201 kb): Rundwanderung über 10,6 km, ca. 3 h 30 min
                                                                                                                                                                                                                                            
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Feuchtbiotop

 

 

Familie Hellwig, Auf der Polter, unterhält eine Biotop-Freizeitanlage. Die Grundstücksgröße beträgt insgesamt ca. 2.800 qm. Das Feuchtbiotop selbst ist ca. 300 qm groß. Es gibt eine Ruhezone mit Bänken, die öffentlich zugänglich ist. Das Grundstück ist be-pflanzt mit heimischen Sträuchern und Bäumen aller Art.

Neben dem Grundstück gibt es einen Streichelzoo mit Ziegen und Hühnern.

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Bildstöcke

In und rund um Referinghausen befinden sich insgesamt 14 Bildstöcke und Wegekreuze. Hervorzuheben ist der Bildstock an der Düdinghauser Straße, der dank der Initiative der Familie Adalbert Deimel saniert wurde.

Außer der Kirche ist dieses das einzige Objekt, welches unter Denkmalschutz steht. Der Bildstock ist ein Kleinod und Stück Kultur unseres Ortes.

 

   

Bildstock an der Düdinghauser Straße

 

Bildstock am Friedhof

 

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Kleine Geschichte des Ortes

Referinghausen ist der geographische Mittelpunkt der ehemaligen Freigrafschaft Düdinghausen (Deifeld, Düdinghausen, Titmaringhausen, Oberschledorn).

Der Ort fand erstmalig Erwähnung in einer Urkunde aus dem Jahr 1269. Im Jahr 2019 wird der Ort somit auf sein 750jähriges Bestehen zurückblicken.

Referinghausen war seit seiner Entstehung eine bäuerliche Siedlung, deren Bewohner ausschließlich von der Landwirtschaft lebten. Zwar waren die Bodenverhältnisse schwierig, und der Wald ließ nur eine geringe forstwirtschaftliche Nutzung zu, so lieferte er doch die notwendigen Bucheckern und Eicheln für die Versorgung von Rindern, Schafen und Schweinen, denn die Viehzucht besaß damals einen hohen Stellenwert.

1517 zählte der Ort 13 landsteuerpflichtige Einwohner.

1717 waren in Referinghausen ein Schmied, ein Müller, ein Schäfer, ein Schweinehirt, zwei Woll- und Schafhändler, zwei Brannt-weinbrenner, zwei Schneider, drei Hüttenmeister und sechs Hüttenknechte ansässig. Durch Die Eisenverhüttungsbetriebe in Niedersfeld und Assinghausen siedelten sich die eisenverarbeitenden Betriebe an, die Äxte, Hacken, Sensen und andere landwirtschaftliche Geräte herstellten. Der sich daraus entwickelnde Eisenwarenhandel war auch vor Ort stark verbreitet.

1526 findet die Kapelle in Referinghausen erstmals urkundliche Erwähnung. Sie war von einfacher Bauweise und stand in der Mitte des Ortes. Wann sie errichtet wurde, ist nicht bekannt. 1529 wurde im Ort die Reformation eingeführt. Die religiösen Wirren führten im 16. und 17. Jahrhundert zu mehrmaligen erzwungenen Konfessionswechseln. Erst seit 1625 war die Bevölkerung dauerhaft katholisch. Der Anteil der Katholiken überwiegt im Übrigen bis heute. 1781 fiel die alte Kapelle samt 11 umliegender Wohnhäuser einem Großbrand zum Opfer. Erst 16 Jahre später, nachdem die Häuser erneuert waren, begann man mit der Wiedererrichtung der Kappelle an gleicher Stelle. Diese wurde 1798 fertig gestellt. 1922 entstand dann neben der Kapelle das Vikariegebäude (das heutige Pfarrheim). Erst- und einmalig gab es dadurch im Ort bis 1969 einen eigenen Vikar. Danach fiel Referinghausen erneut in den Zuständigkeitsbereich des Pfarrers aus Deifeld.

Erst 1822 fand in Referinghausen regelmäßiger Schulunterricht statt, wenn auch in verschieden Häusern. 1826 baute man dann erstmals eine Scheune zum Schulhaus um, in der auch der Lehrer unterkam. Nachdem 1892 dieses Gebäude abbrannte, entstand am Weg nach Deifeld eine neue Schule, die aber bald den gestiegenen Ansprüchen nicht mehr genügte. Das Gebäude existiert auch heute noch, es befindet sich gegenüber der alten Schmiede. Bedingt durch Inflation und Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war erst im Jahr 1954 die Errichtung einer neuen Schule möglich. Diese entstand auf der Polter, und auch dieses Gebäude gibt es noch heute. Auf dem Gelände oberhalb der Schule, wo schon 1939 ein Lager für den weiblichen Arbeitsdienst gegründet worden war und welches nach dem Krieg Flüchtlingen und Vertriebenen Unterschlupf bot, errichtete man 1962 eine Turnhalle, die auch den Sportvereinen der Grafschaft zugänglich war. Auf Initiative des Schützenvereins wurde die Halle erweitert und kam fortan auch anderen Veranstaltungszwecken zugute. Sie wird auch gegenwärtig noch vom Schützenverein genutzt und unterhalten.

Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges verfügte Referinghausen sogar über einen Polizeiposten, der für die Grafschaft zuständig war.

Durch die Verlegung der Landstraße Oberschledorn-Küstelberg, aber auch durch einen verbesserten Straßenausbau in der Ortslage, hat Referinghausen einen beachtliche Wohnwert erreicht und sich zu einem viel besuchten Fremdenverkehrsort entwickelt.

Weitere Daten können Sie der Chronik von Referinghausen, erhältlich bei der Medebacher Touristik, entnehmen.


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