Referinghausen im schönen Hochsauerland
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Heimatstube

I m  November 2006 hatten die Heimatfreunde auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Johannes Assmuth und der damaligen Ortsheimatpflegerin Hanni Schlechter mit dem Sammeln von Gegenständen und der Gestaltung der Räumlichkeiten begonnen. Und bereits am 22. April 2007 öffnete die neu eingerichtete Heimatstube erstmals ihre Türen. Zahlreiche Besucher nutzten an dem Tag die Möglichkeit sich anzusehen, was die Heimatfreunde in dieser kurzen Zeit in den insgesamt vier Räumen geschaffen hatten. Diese beantworteten gerne die zahlreichen Fragen der Gäste zu den diversen Ausstellungsstücken.  Im Anschluss an die Besichtigung waren die Besucher eingeladen, noch ein wenig bei Kaffee und Kuchen im Jugendraum zu verweilen. Auch die Tage der offenen Tür in 2008, 2009 und 2010 lockten wieder zahlreiche Besucher an.
N e b e n  kirchlichen "Schätzchen" werden Zeitzeugnisse der älteren und neueren Geschichte Referinghausens aus-gestellt. Auf dem obigen Bild sind die einzelnen Themen-bereiche zu sehen.

Ein Besuch ist für jeden Gast von Referinghausen ein Muß! Wenn Sie eine Führung wünschen, unser Ansprech-partner steht gerne für Sie zur Verfügung:
    Bernhard Hesse (Ortsheimatpfleger), Tel.: 05632 7144
                                                                                       

 Osterfeuer

W i e  in vielen Dörfern des Sauerlandes wird auch in Referinghausen jedes Jahr zum Osterfest, am Ostersonntag ein Feuer abgebrannt. Eine Ereignis, das einiger Vorberei-tung bedarf und für welches sich lange Zeit nur schwer ein Träger finden ließ. Deshalb schlossen  sich einige junge Männer des Ortes zur IG Osterfeuer zusammen, um dieser Tradition eine Zukunft zu geben. Dennoch sind die Organisa-toren auf die Unterstützung und Spendenbereitschaft des Dorfes angewiesen, insbesondere was das Material angeht: vier lange Fichten als Eckpfeiler, Ricker as Verstrebungen und natürlich diverse Tannenbäume als Füllmaterial.
D e r  Aufbau beginnt am Karfreitag. Zunächst werden die Eckpfeiler aufgestellt - was früher durch Manneskraft und mit Hilfe von Seilen geschah, erledigen heute Trecker und Frontlader. Nach der Anfertigung eines stabilen Unterbaus, wird mit der Befüllung des Grundgerüstes begonnen. Hierbei zählt die IG Osterfeuer auf viele freiwillige Helfer, denn die Befüllung erfolgt nicht wie in anderen Orten mittels Bagger oder Kran. Jeder Baum gelangt von Hand an den Ort seiner Bestimmung. Die Schwierigkeit liegt darin, dass das Oster-feuer nach Fertigstellung wenigsten 9 m hoch ist! Ab einer gewissen Höhe müssen sich die Helfer auf die Länge des Feuerturms verteilen, um diesen überhaupt noch bestücken zu können, so dass sich mitunter fünf bis sechs Helfer  gleichzeitig in den Seilen befinden. Trotz manch wag-halsigem Manöver wurde bisher Gott sei Dank noch nie-mand schwer verletzt. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Arbeiten eingestellt und die Nachtwache im neu ange-schafften und renovierten Bauwagen angetreten, der nicht nur bei schlechtem Wetter Unterschlupf bietet.
I n  der Regel gelingt es nicht, das Feuer am Karfreitag fertigzustellen, so dass die Arbeiten am Karsamstag fort-geführt werden. Auch in der folgenden Nacht wird Wache gehalten, um etwaige "Brandstifter" abzuschrecken.
A m  Ostersonntag werden letzte Vorbereitungen für das Abbrennen getroffen, so wird u. U. noch Stroh als Brand-beschleuniger unter das Feuer gepackt.Gegen 20:00 Uhr abends startet ein Fackelzug  vom Kirchplatz aus Richtung „Kramel“. Wenn es dunkel ist, entfachen die Organisatoren endlich das Osterfeuer. Helfer, Gäste und Bürger des Ortes erfreuen sich bei Getränken und gegrillten Würsten am Er-gebnis der tagelangen, knochenharten Arbeit.

A n e k t d o t e n

  • Erst einmal gelang es unbekannten "Brandstiftern" das Osterfeuer im Vorfeld anzustecken. Aber Referinghausen war auf Zack: Das Feuer wurde am nächsten Tag von zahlreichen Helfern neu aufgebaut!
  • Erst einmal fiel das Osterfeuer aus, weil sich kein Träger fand.
  • In Jahr 2005 sollte das Feuer aufgrund anhaltenden Regens erst am Ostermontag abgebrannt werden, woraufhin die Feuerwehr aus einem Nachbarort anrückte, um den „Brand“ zu löschen! Dies konnte natürlich verhindert werden.

 

 

Schnadegang     

A l l e  drei Jahre gehen die Bürger von Referinghausen ihre Grenzen ab. Nachfolgend ein Bericht zur Schnade im Jahr 2009:

Der 8. Schnadegang fand am 20. September 2009 statt. Als Organisator trat erneut der Sportverein TuS Blau-Gelb Referinghausen auf.
Z a h l r e i c h e  Wanderfreunde aus nah und fern machten sich auf den Weg, die Grenzen Referinghausens zu begehen. Sogar Freunde aus Valencia (Spanien) und aus Hamburg waren mit dabei. Alle Altergruppen waren vertreten, der älteste Wanderer zählte stolze 81 Lenze und das jüngste Küken hatte noch keine 12 Monate auf dem Buckel. Zwei Mal wurde bei Sonnenschein und musikalischer Begleitung Rast gemacht. Ein rollendes Serviceteam  sorgte für die Stärkung der Schnadegänger. Auf der 1. Rast wurden die Grenzgänger überraschend vom Oberschledorner Ortsvorsteher Willi Dessel und dem Stadtratsmitglied Jürgen Deutsch mit einem Be-grüßungsschluck verköstigt. Beim Stutzäsen gab sich der amtierende Schützenkönig Bernd Weigel die Ehre. Der Schnadegang führte an den Sehenswürdigkeiten Marien-kapelle an der Heidenstraße und Niggenhuses Steinbruch (gehört zur Geoerlebnisroute Medebach-Hallenberg) und endete an der Schützenhalle Referinghausen. Dort konnten sich die Wanderer auf Kartoffeln und Würstchen aus dem Feuer freuen. Außerdem hatten Jung und Alt die Möglichkeit, sich an den neuen Tischtennisplatten in der Schützenhalle zu erproben. Ein Angebot, dass rege genutzt wurde.

Nächste - mittlerweile 11. - Schnade: Im September 2019 als Jubiläums-Schnade zum Ortsjubiläum 750 Jahre! 

                                                                                           

 Hausnamensschilder

W u s s t e n  Sie schon, dass die  Häuser im Sauerland anders heißen als die Familien, die darin wohnen? Damit diese Namen nicht in Vergessenheit geraten, wurden, wie auch in vielen anderen sauerländischen Orten, auf Initiative der da-maligen Ortsheimatpflegerin, Hanni Schlechter, Hausnamens-schilder aus Holz angeschafft.

 Jahrbuch  

W o h l  einmalig im Sauerland ist der Ehrgeiz der Dorfgemeinschaft (jedenfalls für unsere Dorfgröße), jährlich das Dorf-geschehen - Vergangenes und Gegenwärtiges - in einem selbsterstellten Jahrbuch festzuhalten. Das derzeit letzte Jahrbuch 2014 war bereits die 20. Auflage und umfasst  rd. 60 Seiten. In Wort und Bild wird das vielschichtige und lebendige Dorfleben festgehalten.

Derzeit wird für das Ortsjubiläum in 2019 am "Referinghausen-Album: Ein Dorf erinnert sich" gearbeitet.

 Dorffest

 A l l e  drei Jahre am Himmelfahrtstag wird das Dorffest rund um den Dorfplatz gefeiert. Träger ist die Dorfgemeinschaft, re-präsentiert durch alle Vereine, und vertreten durch den Orts-vorsteher.
A m  25. Mai 1995 war Premiere. Zu den ersten Festen wurden die Bewohner durch ein Festkomitee, welches durch den ganzen Ort zog und das Fest ausrief, prächtig auf die Ver-anstaltung des kommenden Tages eingestimmt.
I n z w i s c h e n  findet am Vorabend eine Kabarettver-anstaltung in der Schützenhalle statt, für die jeweils die be-kannte Kabarettistin Frieda Braun verpflichtet werden konnte.
D a s Dorffest in Referinghausen, dessen Motto "Klein, aber oho!" schon zu einem Markenzeichen avancierte, ist u. a. ein beliebtes Ziel von Wander- und Radfahrergruppen. Das immer wieder umfangreiche und abwechslungsreiche Programm lockt aber auch viele andere Gäste an.
I m  Jahr 2004 wurde im Rahmen des Dorffestes der neu ge-staltete Dorfplatz eingeweiht. Auch Radio Sauerland war vor Ort und berichtete in der Sendung den ganzen Tag live vom Dorffest in Referinghausen.

Nächstes "Klein, aber oho!"-Dorffest:
Himmelfahrt 2019

 

 

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